Kann Kurkuma Krankheiten vorbeugen ?
Immer wieder sorgen erstaunliche Meldungen für Schlagzeilen : die Gelbwurzel soll ein wahres Medizinwunder sein. So soll Kurkuma vor der Alzheimer-Krankheit schützen, gegen Entzündungen helfen und sogar Krebs vorbeugen. Was ist da dran ?
Verschiedene Studien haben die Knollen unter die Lupe genommen und sich mit ihrer medizinischen Wirkung befasst. Laborversuche der Universität Freiburg bestätigen inzwischen, dass Curcumin krebshemmende Eigenschaften besitzt. Es konnten auch Wirkungen, die den Einsatz von Kurkuma beim Reizdarm-Syndrom, bei Gallenblasendysfunktionen, Magen-Darmgeschwüren sowie bei entzündlichen Erkrankungen (z.B. im Darm und in den Gelenken) sinnvoll erscheinen lassen.
Die Uniklinik Freiburg schreibt in ihrem Fazit weiter : eine weitere Domäne von Kurkuma scheint das Übergewicht mit seinen Folgekrankheiten wie Arteriosklerose, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Herzkrankheiten zu sein. Auch bei Alzheimer-Demenz und anderen neurologischen Störungen könnte Kurkuma einen Behandlungsplatz erobern. Auch wird die entzündungshemmende Wirkung bestätigt.
Allerdings warnen die Forscher : die Ergebnisse stammen aus dem Reagenzglas und experimentellen Studien mit Tieren, ob und wie sich die Wirkung auf den menschlichen Organismus übertragen lässt, ist noch unklar. Kurkuma ist nicht wasserlöslich und wird deshalb nur mäßig resorbiert. Die Forschung arbeitet daran, neue Wege zu finden, um geeignete Therapien mit Kurkuma zu finden.